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In Stattmure Burger und Swine - Solothurn und die heilige Zahl 11

7. Juli 2019
17:00 - 19:00 Uhr

Ort:
Baseltor Aussenseite (Ost)
4500 Solothurn
Preise:
Erwachsene: CHF 20.00
Kinder: CHF 10.00
Organisator:
Kulturhistorische Führungen und Tafelfreuden
Kontakt:
Marie-Christine Egger
E-Mail:
info@solothurn-stadtfuehrungen.ch
Anmeldung:
Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.
Website:
http://www.solothurn-stadtfuehrungen.com/


Das edle Frauenzimmer Marie Eggerin führt die TeilnehmerInnen sicher durch die schmutzigen Strassen Solothurns - neben den Misthaufen tummeln sich Schweine und Hühner in Schlamm und Dreck. Krankheiten sind häufig anzutreffen. Höchste Zeit also, die Gassen zu pflastern!

Die Solothurner lebten gefährlich und voller Ungewissheit. Die Ritter verlieren ihre Schutzaufgabe und werden zu Raubrittern. Hören Sie die Geschichte der Mordnacht. Bei der zweimaligen Belagerung durch die Habsburger werden Sie auf dem Wehrgang stehend unsere Stadt verteidigen müssen. Doch wie machen Sie das? Wie schwer wiegt ein Kettenhemd? Probieren Sie es aus! Dank der Vereitelung des nächtlichen Anschlags auf die Stadt durch den Bauer Hans Roth von Rumisberg, konnte sich Solothurn Jahre danach «freie Reichsstadt» nennen. Nicht nur das Erdbeben von Basel hat Solothurn durchgeschüttelt; auch das Wüten der Pest hat unzählige Opfer gefordert. Solothurn wird danach in Stein neu aufgebaut. Wer ein Steinhaus besitzt, ist «steinreich». Auf dem Land kennt man den Tauschhandel. Solothurns Städter kaufen das Brot neuerdings mit Brakteaten. Haben Sie schon einmal mittelalterliches Solothurnergeld in Händen gehalten? Die Kirche hat immer weniger zu bestimmen, weil Solothurns Bürger ihr Selbstbewusstsein entwickeln und sich nach Recht und Schutz sehnen. Die Bürger schliessen sich zusammen und bilden 11 Zünfte, die von nun an die Stadt regieren und viele öffentliche Aufgaben übernehmen. Daher Solothurns Heilige Zahl 11! In diese Zeit fällt auch die Gestaltung des solothurnischen Territoriums, welche dem heutigen Kanton Solothurn entspricht. Doch das Mittelalter ist neben dem vielen Elend auch farbig und voller Lebensfreude. Nichts zeigt dies so gut wie Musik und Tanz. Erleben Sie mit, wie die Solothurner ihre unbändige Lebensfreude zum Ausdruck bringen. Lernen Sie, wie ein Reigen getanzt wird. An einem originellen Ort geniessen Sie einen feinen mittelalterlichen Apéro, denn die Menschen jener Zeit schätzten gutes Essen und Trinken genauso wie wir heute. Bei Nuss- und Speckbrot, mittelalterlichem Gewürzwein, Läckerli und mit Honig gesüsstem Kräutertee klingt der Abend mit dem Frauenzimmer Eggerin gemütlich aus.

Öffentliche Führung: Für Schulkinder und Familien geeignet.

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