Willkommen auf der Website der Gemeinde Solothurn



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
 
Top Aktuelles

Aus der Gemeineratskommission vom 2. April 2015

Aus der Gemeinderatskommission vom 2. April 2015

Investitionen in die Infrastruktur beschlossen

Die Gemeinderatskommission hat an ihrer letzten Sitzung verschiedene Investitionen zur Verbesserung der Infrastruktur in den Bereichen Busverkehr, Langsamverkehr und Energieproduktion beschlossen, die im Jahr 2015 umgesetzt werden sollen.

Neue Buswartehäuschen
Seit der Eröffnung der Westtangente werden sämtliche BSU-Linien vom Amthausplatz Richtung Westen über die Weissensteinstrasse geführt. Im Streckenabschnitt Grenchenstrasse bis Zentralbibliothek entsteht durch die Kanalisierung sämtlicher Buslinien ein sehr dichter Fahrplan. In den Hauptverkehrszeiten fahren pro Stunde und Richtung 14 Busse in unregelmässigen Zeitabständen zwischen 0 und 9 Minuten. Weil die Haltestellen Grenchenstrasse im Bereich Jumbo/Magnolienpark von verschiedenen Buslinien angefahren werden, haben sie auch die Funktion von Umsteigehaltestellen. Beim Stadtbauamt sind verschiedene Forderungen eingetroffen, an den beiden Haltestellen der Grenchenstrasse Buswartehäuschen zu erstellen. Das gleiche Begehren wurde auch für die Haltestellen Zentralbibliothek eingereicht, wo allerdings weniger als halb so viele Personen in den Bus einsteigen (224 gegenüber 527 Personen pro Tag). Die Gemeinderatskommission hat nun beschlossen, an der Grenchenstrasse in Richtung Amthausplatz und in Richtung Oberdorf je ein Buswartehäuschen zu erstellen, deren Ausführung jenen in der Vorstadt entsprechen soll.

Fussweg entlang den SBB-Geleisen
Mit der Verschiebung des Bahnhofes Bellach in den Bereich der Grederhöfe ist die neue Haltestelle Bellach für die Bewohner der Weststadt gut erreichbar und wird deshalb auch von vielen Bahnpendlern benutzt. Kurz nach der Inbetriebnahme dieser Haltestelle zeigte sich, dass der Fussweg entlang des SBB-Geleises vom Föhrenweg bis zur Gemeindegrenze Bellach den Anforderungen nicht genügt. Er ist lediglich mit einem Mergelbelag versehen, weshalb im Winter auf diesem Wegabschnitt auch kein Winterdienst gemacht werden kann. Die Asphaltierung des Fuss- und Radweges wurde bereits vor einem Jahr diskutiert, aber wegen einer allfälligen Überbauung Wildbach zurückgestellt. Es zeichnet sich jetzt ab, dass die Überbauung Wildbach kurzfristig nicht realisiert werden kann. Die Gemeinderatskommission hat deshalb auf Antrag des Stadtbauamtes entschieden, den Weg zu asphaltieren und mit acht Kandelabern zu beleuchten.

Photovoltaikanlage Schulhaus Schützenmatt
Das Flachdach des Hauptgebäudes der Schulanlage Schützenmatt wird diesen Sommer saniert. Der entsprechende Kredit wurde mit dem Budget 2015 bewilligt. Durch seine Zugänglichkeit und Besonnung eignet sich die Dachfläche von 2‘100 m2 ideal für die Installation einer Photovoltaikanlage. Für die Stadt Solothurn sind die Erstellung und der Betrieb einer eigenen Photovoltaikanlage aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht interessant. Hingegen zeigte die Genossenschaft OptimaSolar auf Anfrage des Stadtbauamts grosses Interesse an einer solchen Anlage. Das von OptimaSolar ausgearbeitet Vorprojekt zeigt auf, dass mit einer südost-nordwest ausgerichteten Anlage mit einer Jahresproduktion von rund 204‘000 kWh gerechnet werden kann.
Die Stadt Solothurn als Eigentümerin der Schulanlage Schützenmatt schliesst mit der OptimaSolar Solothurn einen entsprechenden Nutzungsvertrag ab, welcher der Firma eine Dienstbarkeit für 30 Jahre fest zusichert. Der Vertragsentwurf sieht vor, dass die Stadt als Gegenleistung für die Zurverfügungstellung des Platzes auf dem Schulhausdach Anteilscheine erhält und damit Genossenschafterin der OptimaSolar wird. Für die Installation und den Unterhalt entstehen der Stadt Solothurn keine Kosten.
Seit dem 1. Januar 2014 ermöglichen neue gesetzliche Bestimmungen, dass der auf dem eigenen Dach produzierte Solarstrom mit der sogenannten Eigenverbrauchlösung direkt im Gebäude genutzt werden kann. Die Stadt Solothurn würde dadurch den Solarstrom direkt von OptimaSolar beziehen. Vom gesamten Jahresstromverbrauch der Schulanlage Schützenmatt könnten voraussichtlich fast 50% mit eigenem Solarstrom abgedeckt werden. Der restliche von der Anlage produzierte Solarstrom wird ins Netz der Regio Energie Solothurn abgegeben.
Mit der Erstellung dieser Anlage wird ein weiterer Schritt Richtung 2000 Watt-Gesellschaft gemacht. Auch auf die Bewertung als Energiestadt wird die Realisation dieser Anlage einen positiven Effekt haben. Die Erstellung der Anlage wird im Übrigen von der Schule als Projekt der praktischen Umweltbildung genutzt werden. Gemäss ersten Gesprächen mit der Schulleitung Schützenmatt und der Jugendkampagne von Jugendsolar Greenpeace ist das Interesse dafür sehr gross.


Weitere Informationen:


Lukas Reichmuth, Chef Hochbau/Energie
Telefon 032 626 92 99
lukas.reichmuth@solothurn.ch
(zu den Wartehäuschen und zur Photovoltaikanlage)

Benedikt Affolter, Chef Tiefbau
Telefon 032 626 93 10
benedikt.affolter@solothurn.ch
(zum Fussweg)

Dokument 2015_04_23_MM_GRK.pdf (pdf, 104.0 kB)


Datum der Neuigkeit 23. Apr. 2015