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Pensenreduktion

Temporäre Pensenreduktionen werden möglich

Die Gemeinderatskommission hat auf Antrag der DGO-Kommission das vom Rechts- und Personaldienst der Stadt erarbeitete neue Reglement über Teilzeitstellen und Pensenreduktionen verabschiedet. Dieses verbessert die Möglichkeit für alle Arbeitnehmenden, ihre Pensen zu reduzieren. Die Arbeitspensen können unter gewissen organisatorischen Voraussetzungen aus wichtigen persönlichen Gründen um bis zu 20% reduziert werden.

egs. Am 20. Januar 2015 erklärte der Gemeinderat, gestützt auf einen entsprechenden Antrag des Stadtpräsidiums, ein Postulat der Fraktion der Grünen betreffend „Reduktion des Beschäftigungsgrades nach der Geburt oder Adoption“ erheblich. Wie Stadtpräsident Fluri bereits in seiner Beantwortung des Postulats erwähnte, soll das Ziel des Postulates, das Image der Stadt Solothurn als attraktive und familienfreundliche Arbeitgeberin zu stärken, nicht nur bei jungen Familien erreicht werden. Es konnte nämlich festgestellt werden, dass es durchaus auch andere Gründe gibt, weshalb eine Reduktion der Arbeitszeit temporär oder definitiv angestrebt wird. Deshalb hat der Personaldienst gestützt auf diesen Prüfungsauftrag die Regelung für Pensenreduktionen generell überarbeitet und diese für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessert.

Erweiterte Möglichkeiten zur Pensenreduktion
Bereits im bisherigen Reglement war die Möglichkeit von Teilzeitstellen und Pensenreduktionen vorgesehen, was hat also geändert? Neu soll für Mitarbeitende beim Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe eine Pensenreduktion um maximal 20% bewilligt werden, sofern keine erheblichen organisatorischen und betrieblichen Gründe dagegen sprechen. Der Beschäftigungsgrad darf dabei nicht unter 50% fallen. Es ist neu also nur dann von einer Bewilligung der Reduktion abzusehen, wenn tatsächlich erhebliche organisatorische Gründe gegen eine solche sprechen. Früher genügten für eine Ablehnung generell betriebliche Gründe, die dagegen sprechen. Explizit als wichtige Gründe für reduzierte Arbeitszeiten gelten die Geburt oder Adoption eines Kindes, die Betreuung pflegebedürftiger Familienangehöriger oder die Aus- und Weiterbildung. Die Aufzählung ist nicht abschliessend.

Teilzeitstellen oder Pensenreduktionen können befristet bis maximal zwei Jahre oder unbefristet bewilligt werden. Bei dauernd bewilligten Pensenreduktionen besteht kein Rechtsanspruch darauf, das Pensum bei veränderten Umständen wieder auf das ursprüngliche Pensum aufzustocken.



Weitere Informationen:

Gaston Barth, Leiter Rechts- und Personaldienst
Telefon 032 626 92 11
gaston.barth@solothurn.ch

Dokument 2015_09_22_MM_Pensenreduktionen.pdf (pdf, 98.3 kB)


Datum der Neuigkeit 22. Sept. 2015