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Aus der Gemeinderatskommission vom 7. April 2016

Aus der Gemeinderatskommission vom 7. April 2016

Sehr guter Rechnungsabschluss 2015

Deutlich höhere Steuernachzahlungen aus Erträgen von natürlichen und juristischen Personen aus den Jahren 2011 bis 2014, sogenannte Taxationskorrekturen, sowie Einsparungen in der Laufenden Rechnung führten zu einem Ertragsüberschuss in der städtischen Rechnung von 5,6 Mio. Franken. Dieses Ergebnis liegt zwar um 7,1 Mio. Franken über dem budgetierten Wert, aber um 2,2 Mio. Franken unter dem Vorjahresergebnis. Der erzielte Überschuss erlaubt die Bildung von Vorfinanzierungen für anstehende grosse Investitionsprojekte und zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen.

egs. Die Gemeinderatskommission nahm erfreut zur Kenntnis, dass in der Laufenden Rechnung ein Bruttoüberschuss vor Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen und den Finanzliegenschaften von 9,7 Mio. Franken resultiert. Dieser Wert liegt zwar um 4,9 Mio. Franken unter dem Vorjahreswert, aber um 6,3 Mio. Franken über dem Voranschlag. Nach Belastung der reglementarischen Mindestabschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von 3,1 Mio. Franken und der Abschreibungen auf den Finanzliegenschaften von 1,0 Mio. Franken schliesst die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 5,6 Mio. Franken ab. Von der erreichten Verbesserung gegenüber dem Budget stammen 2,6 Mio. Franken aus Einsparungen und 4,5 Mio. Franken aus höheren Steuererträgen.

Tiefere Kosten und höhere Steuererträge
In den verschiedenen Aufgabenbereichen der Verwaltung (ohne Gemeindesteuern) fielen die Nettokosten nach Verrechnung der Erträge um 2,6 Mio. Franken oder 3,8 % tiefer aus als budgetiert. Auch gegenüber dem Vorjahr gingen die Nettobelastung um 0,6 Mio. Franken oder 1,0 % zurück. Im Vergleich zum Budget resultierten hauptsächlich in den Bereichen Bildung (minus 1,6 Mio. Franken), Finanzen (minus 1,1 Mio. Franken), Verkehr (minus 0,6 Mio. Franken), allgemeine Verwaltung (minus 0,3 Mio. Franken), öffentliche Sicherheit (minus 0,2 Mio. Franken) und Soziale Sicherheit (minus 0,15 Mio. Franken) tiefere Belastungen. Der Budgetbetrag wurde einzig im Bereich Kultur und Freizeit deutlich überschritten (plus 1,1 Mio. Franken). Einerseits stieg der Beitrag an die Stiftung Theater Orchester Biel Solothurn für die Ertragsausfälle und Zu-satzaufwendungen während des Theaterumbaus, anderseits waren wie üblich die einmaligen Unterstützungsbeiträge nicht budgetiert.

Der Nettosteuerertrag übertrifft das Budget um 4,5 Mio. Franken oder 6,8 %, liegt aber um 2,8 Mio. Franken oder 3,8 % unter dem Vorjahresergebnis. Der Mehrertrag stammt hauptsächlich aus Taxationskorrekturen der juristischen (2,2 Mio. Franken) und der natürlichen Personen (0,8 Mio. Franken). Die Steuern für einmaligen Einkommensanfall der natürlichen Personen übertreffen das Budget um 0,8 Mio. Franken und die Nachsteuern und Bussen der natürlichen Personen liegen um 0,3 Mio. Franken über dem budgetierten Wert.

Entwicklung der Steuerausstände
Der Finanzverwalter orientierte anlässlich der Sitzung auch über die Steuerausstände. Der Steuerausstand stieg von 14,2 auf 14,7 Mio. Franken und beträgt im Verhältnis zu den total in Rechnung gestellten Steuern rund 22 % (Vorjahr: 21 %). 86,6 % der Steuerpflichtigen (Vorjahr: 87,1 %) haben ihre Vorbezugsrechnung 2015 bis Ende Jahr vollständig bezahlt. Die Steuerabschreibungen im Verhältnis zur Rechnungsstellung liegen wie im Vorjahr bei 1,26 % und bleiben damit hoch.

Investitionen
Bei Ausgaben von 13,8 Mio. und Einnahmen von 2,6 Mio. Franken betrugen die Nettoinvestitionen 11,2 Mio. Franken. Im Vergleich zu den budgetierten Investitionen von 18,6 Mio. Franken lagen die tatsächlichen Ausgaben 39,7 % tiefer. Verzögerungen bei den Arbeiten am Kulturgüterschutzraumes des Kunstmuseums und den Turnhallen des Schulhauses Hermesbühl führten hauptsächlich zu dieser massiven Unterschreitung. Damit beläuft sich der Finanzierungsüberschuss auf 4,2 Mio. Franken. Im Voranschlag wurde noch mit einem Fehlbetrag von 5,7 Mio. Franken gerechnet. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Investitionsausgaben grossmehrheitlich nicht eingespart, sondern auf kommende Jahre verschoben wurden. Der Selbstfinanzierungsgrad erreichte 110,3 %. Ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Voranschlag, der mit 33,2 % rechnete. Das Nettovermögen je Einwohner blieb konstant bei rund 2‘500 Franken.

Die Gemeinderatskommission nahm den Vorschlag der Verwaltung zur Verwendung des Ertragsüberschusses der Laufenden Rechnung zur Kenntnis. 5,0 Mio. Franken sollen in Vorfinanzierungen eingelegt werden, nämlich 3,0 Mio. Franken für die Gesamtsanierung des Schulhauses Fegetz sowie je 1,0 Mio. Franken für die Gesamtsanierung des Schulhauses Wildbach und für die Sanierung des Fussballstadions. Der verbleibende Ertragsüberschuss von 0,6 Mio. Franken wird für zusätzliche Abschreibungen auf den Hochbauten verwendet. Das Eigenkapital bleibt damit auf 30 Mio. Franken bestehen und erreicht 41,3 % des Gemeindesteuerertrages. Verabschiedet wird dieser Antrag zusammen mit der Rechnung durch den Gemeinderat und die Gemeindeversammlung.

Weitere Informationen:
Reto Notter, Finanzverwalter
Telefon 032 626 92 30
reto.notter@solothurn.ch

Dokument 2016_04_08_MM_Rechnung.pdf (pdf, 104.5 kB)


Datum der Neuigkeit 8. Apr. 2016