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Feuerungskontrolle

Zuständige Abteilungen: Stadtbauamt
Zuständige Dienststelle: Hochbau/Energie
Verantwortlich: Inglin, Alex

Feuerungskontrolle nach neuer Luftreinhalte-Verordnung (LRV):
Verschärfte Emissionsgrenzwerte für Feuerungsanlagen

Am 1. Juli 2005 trat im Kanton Solothurn die seit dem 1. Januar 2005 gültige neue LRV in Kraft. Die massiv verschärften Emissionsgrenzwerte für alle Feuerungsanlagen verunsichern Hauseigentümer oder Feuerungsbetreiber. Prinzipiell muss man feststellen, dass Feuerungen, die vor dem 1. Januar 1993 installiert wurden, schlechte Voraussetzungen haben, die neuen Grenzwerte einzuhalten, da diese nicht dafür konstruiert worden sind, tiefe Stickoxidemissionen zu produzieren.

Die Stickoxide wurden bislang nur bei neuen typengeprüften Anlagen kontrolliert, die nach dem 31. Dezember 1992 in Verkehr gesetzt wurden. Neu werden diese Emissionen bei allen Öl- und Gasfeuerungen kontrolliert. Eine weitere Neuerung ist die Anpassung der Abgasverluste, also der ungenutzten Wärmemenge, die über den Kamin entschwindet. Hier gelten neuerdings die Grenzwerte ebenfalls für sämtliche Anlagen, ungeachtet ihres Baujahrs. Ausnahmen sind typengeprüfte atmosphärische Gasfeuerungen – diese behalten den auf dem Typenschild angegebenen max. Wert für Abgasverluste.

Bei atmosphärischen Gasfeuerungen, bei denen der Brenner und der Heizkessel eine Einheit bilden, muss grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass eine Sanierung der ganzen Anlage unumgänglich ist, wenn die neuen Grenzwerte nicht einhalten werden. Es dürfte bei diesen Anlagen keine technischen Möglichkeiten geben, um die Feuerungen unter die geforderten Grenzwerte zu senken. Die Sanierungsfrist beträgt 6 bis 10 Jahre.

Bei Ölfeuerungen gibt es auch bei älteren Modellen die Möglichkeit, einen neuen Blaubrenner (LowNOx-Technik) zu montieren. Allerdings sollte man sich von der Brennerfirma im voraus garantieren lassen, dass dadurch sämtliche neuen Anforderungen eingehalten werden. Weiter ist zu beachten, dass nicht alle Brenner auf jeden beliebigen Heizkessel passen. Bei knappen Überschreitungen der Stickoxidgrenzwerte hilft evtl. ein Umstellen auf Öko-Heizöl. Der tiefere Brennstoffstickstoff-Gehalt begünstigt das Messresultat. Im Übrigen ist dieses viel besser raffinierte Öl ohnehin empfehlenswert. Durch den höheren Heizwert des Öko-Heizöls ist der Preisunterschied bereits wett gemacht. Die höhere Sauberkeit und Dünnflüssigkeit führen zu einer kleineren Störungsanfälligkeit des Brenners, was auch Kosten spart. Zudem wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet, da das Öko-Heizöl weniger Schadstoffe enthält.

Falls man darauf verzichten möchte, die Anlage nur teilweise zu sanieren, gelten auch hier die Sanierungsfristen von 6 bis 10 Jahren.

Die Feuerungskontrolleure, Alex Inglin, Walter Marti und Anton Flückiger, erreichen Sie von Montag - Freitag, 07.30 - 08.30 Uhr, unter der Telefonnummer 032 626 93 04.

Für administrative Fragen/Fakturierung wenden Sie sich an das Sekretariat, welches am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 14.00 - 17.00 Uhr besetzt ist. Telefon: 032 626 92 92.

Besten Dank für Ihren wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. .

Preis: gratis


Dokumente Feuerungskontrolle.pdf (pdf, 11.3 kB)
Geb.tarif_FK.pdf (pdf, 11.7 kB)

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