Willkommen auf der Website der Gemeinde Solothurn



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
 
Top Aktuelles

Sozialhilfe - Leistungen

Zuständige Abteilungen: Soziale Dienste

Richtlinien zur Sozialhilfeunterstützung


Der Lebensunterhalt berechnet sich nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) und den kantonalen Richtlinien. Er besteht aus dem Grundbedarf und ist abgestuft nach Haushaltgrösse.


Grundbedarf I pro Monat

1-Personen-Haushalt               Fr.        986.--

2-Personen-Haushalt               Fr.     1'509.--

3-Personen-Haushalt               Fr      1'834.--

4-Personen-Haushalt               Fr      2'110.--

5-Personen-Haushalt               Fr      2'386.--

Pro weitere Person Fr. 200.00

Mit diesen Beträgen sind die folgenden Aufwendungen zu finanzieren:


Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren

Bekleidung und Schuhe

Energieverbrauch (Elektrizität, Gas etc.) ohne Wohnnebenkosten

Laufende Haushaltführung

Kleine Haushaltgegenstände

Gesundheitspflege (z.B. selbst gekaufte Medikamente)

Verkehrsauslagen inkl. Halbtax-Abo (öffentlicher Nahverkehr, Unterhalt Velo/Mofa)

Telefon- und Natelkosten

Unterhaltung und Bildung (z.B. Konzession Radio/TV, Sport, Spielsachen, Zeitungen, Bücher, Schulkosten, Kino, Haustier­haltung)

Körperpflege (z.B. Coiffeur, Toilettenartikel)

Übriges (z.B. kleine Geschenke)


Zusätzlich zum Grundbedarf werden die Wohnungs­miete, die Mietnebenkosten (Heizung, Warmwasser), Kosten für die medizinische Grundversorgung und gegebenenfalls situationsbedingte Leistungen vergütet. Die Höhe dieser Ansätze ist in den Richtlinien der Stadt Solothurn geregelt.


Mietzins

inkl. Nebenkosten wird maximal wie folgt angerechnet:

1-Personen-Haushalt         max. Fr.     850.--

2-Personen-Haushalt         max. Fr.    1'100.--


Ab einem 3-Personen-Haushalt wird der Mietzins auf Grund der individuellen Haushaltkonstellation festgesetzt (z. B. Alter und Geschlecht der Kinder).


Bei jungen Erwachsenen bis zum 25. Altersjahr kommt eine andere Berechnung zur Anwendung. Sie erhalten nur in Ausnahmefällen Unterstützungsleistungen, die ein eigenständiges Wohnen ausserhalb des Elternhauses ermöglichen.


Die Sozialen Dienste leisten keine Mietzins-Depots!



Integrationszulage

Eine Integrationszulage wird an Personen ausgerichtet, die sich besonders um ihre berufliche Integration bemühen. Die Zulage beträgt zwischen Fr. 50.-- bis Fr. 200.-- pro Monat.


Einkommensfreibetrag

Personen, die berufstätig sind, wird ein Einkommensfreibetrag gewährt. Dieser beträgt bei einem 100 %-Pensum maximal Fr. 400.-- pro Monat.


Krankenkasse / Franchisen / Selbstbehalte

Die Grundversicherung der Krankenkassenprämien (KVG) wird über die Prämienverbilligung des Kantons Solothurn beglichen.
Zusatzversicherungen müssen selber bezahlt werden.


Die Sozialen Dienste übernehmen die Jahresfranchise (in der Regel das gesetzliche Minimum) sowie die Selbstbehalte gemäss KVG der Krankenkasse. Nicht übernommen werden Leistungen und Medikamente, die auch von der Krankenkasse nicht anerkannt werden.


Kosten für Zahnbehandlungen

Ausser für Notfallbehandlungen ist den Sozialen Diensten vor jeder Behandlung ein Kostenvoranschlag einzureichen.


Auto

Sofern nicht berufliche oder gesundheitliche Gründe geltend gemacht werden können, dürfen SozialhilfeempfängerInnen kein Fahrzeug betreiben. Personen, die um Sozialhilfe nach­suchen, müssen sich grundsätzlich wirtschaftlich verhalten.


Konkubinat / Haushaltbeitrag

Leben zwei Personen in einem stabilen Konkubinat (zwei Jahre oder gemeinsame Kinder) und wird nur eine Person unterstützt, werden Einkommen und Vermögen des nicht unterstützten Konkubinatspartners angemessen berücksichtigt. Für die Haushaltführung wird zumindest eine Entschädigung im Budget der unterstützten Person berücksichtigt.


Ausbildungskosten

Ausbildungen sind in der Regel durch die Eltern bzw. mit Hilfe von Stipendien zu finanzieren.


Schulden / Steuern / Alimente

können nicht durch die Sozialhilfe übernommen werden.


Wichtig: Jegliches Einkommen wird mit obengenannten Ausgabepositionen verrechnet!

zur Übersicht