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Zwischen Krisen und Hochkonjunktur

1920

Als Folge der Industrialisierung hatte sich die Bevölkerung der Stadt zwischen 1870 und 1920 von 7'000 auf 13'000 fast verdoppelt. Mit dem Konzertsaal und dem Museum erhielt die Stadt um 1900 zwei neue kulturelle Zentren; auch das Stadttheater wurde immer mehr zu einer ständigen Institution.

Die zwanziger Jahre waren im allgemeinen eine wirtschaftlich günstige Zeit, doch dann folgten die schweren Krisenzeiten der dreissiger Jahre und des Zweiten Weltkrieges, die besonders die Uhrenbranche trafen. Solothurn begann sich aufgrund dieser Erfahrungen von der einseitigen Bindung an die Uhrenindustrie zu lösen: Es etablierten sich der Maschinen- und Apparatebau sowie die elektrotechnische Industrie.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und besonders in den sechziger Jahren erlebten alle solothurnischen Industrien einen gewaltigen Aufschwung. Die für die Stadt negative Seite war, dass sich sowohl die Unternehmungen als auch die Arbeitenden aus Platzgründen immer mehr in den Nachbargemeinden ansiedelten. Die Stadt wurde immer mehr zum Dienstleistungs- und Kulturzentrum der Agglomeration. Diese Entwicklung führte zu Bestrebungen, die touristischen Möglichkeiten der Stadt auszuschöpfen.

Nicht nur die reizvolle Altstadt bietet einen Anziehungspunkt, auch die Museen sind aus ihrem zeitweiligen Dornröschenschlaf erwacht. Insbesondere das Kunstmuseum wurde durch grosszügige Stiftungen privater Mäzene zu einem wichtigen Ort für die moderne schweizerische Kunst. Die historische Sammlung erhielt im stilvollen Schloss Blumenstein eine angemessenes Haus und die naturkundliche Sammlung zog ins ehemalige Kornhaus am Klosterplatz.

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